Eine Yogalehrerausbildung als Mutter von vier Kindern: Wie lässt sich das mit einem vollen Familienalltag vereinbaren? Ein Jahr lang regelmäßig Ausbildungswochenenden besuchen und trotzdem Zeit für Familienalltag und die eigene Yogapraxis finden – genau vor dieser Frage stand Sabine Blum. Der Wunsch, ihren Yogaweg zu vertiefen, war schon länger da. Trotzdem brauchte es Mut, sich diese Zeit wirklich zu nehmen.
In dieser Podcastfolge erzählt Sabine, wie sie die 200h Yoga Basis-Ausbildung bei uns in der Yogastern Akademie erlebt hat, was sich dadurch für sie und ihren Familienalltag verändert hat und warum für sie nach den ersten 200 Stunden feststand: Mein Yogaweg geht weiter.
Zeit für dich selbst, die auch der Familie guttut
Stefanie: Sabine, du bist vierfache Mutter. War es schwierig, dich für die Yogalehrerausbildung zu entscheiden?
Sabine: Es war für mich keine leichte Entscheidung. Der Wunsch meinen Yogaweg zu vertiefen war schon länger da. Aber mit vier Kindern gab es natürlich die Sorge: Klappt das, wenn ich nicht öfters weg bin? Funktioniert das wirklich über einen Zeitraum von einem Jahr, dass ich regelmäßig diese Termine wahrnehmen kann?
Da habe ich erst einmal eine ganz große Portion Mut gebraucht. Mir hat aber sehr geholfen, dass ich vorab Fragen mit euch klären und mit euch ins Gespräch gehen konnte.
Stefanie: Was hat diese Entscheidung für deine Familie bedeutet?
Sabine: Ich merke: Wenn die Mama ein bisschen über sich hinauswachsen darf und neue Themen für sich persönlich angeht, dann darf die Familie gleichzeitig mitwachsen. Und man darf als Mama auch lernen, Aufgaben abzugeben, ohne dass drumherum die Welt zusammenbricht.
Mein Mann war eine Riesenstütze, genauso wie Omas und Opas. Natürlich war es zu Hause manchmal ein bisschen anders, als wenn ich da gewesen wäre. Aber es ging allen gut. Und ich bin mit vollen Akkus nach Hause gekommen und konnte diese Kraft, die neuen Ideen und die Freude wieder mit in den Alltag einbringen.
Stefanie: Was hast du fachlich und persönlich aus der Ausbildung mitgenommen?
Sabine: Ich konnte noch einmal ganz tief eintauchen und neue Facetten von Yoga entdecken. Zum Beispiel die Chakrenlehre, Meditation, Atmung und Pranayama. Für mich war das ein bisschen wie ‚Yoga Next Level‘.
Ich habe auch gemerkt: Wenn mir zum Beispiel eine Atemübung oder eine kleine Meditation richtig guttut, brauche ich dafür gar kein riesiges Zeitfenster. Und trotzdem profitiere ich im Alltag davon. Yoga durfte dadurch noch mehr bei uns zu Hause einziehen.
Stefanie: Mir ist wichtig, Yoga nicht nur auf der Matte zu leben und nicht nur Asanas zu praktizieren. Es geht auch darum, die Werte und die Philosophie dahinter kennenzulernen und sich mit der eigenen inneren Entwicklung auseinanderzusetzen.
Deshalb sage ich manchmal, dass eine 200-stündige Yogalehrerausbildung, die bei uns über ein ganzes Jahr geht, auch eine Reise zu dir selbst sein kann. Welche Rolle haben für dich die Ausbildungsgruppe und das Dozententeam gespielt?
Sabine: Selbst wenn es mal schwierige Situationen gab, war es toll, in so einer Ausbildungsgruppe mit wundervollen Frauen zu sein. Man trägt sich untereinander und kann auch private Dinge miteinander besprechen.
Aber auch das Dozententeam war für mich eine wundervolle Ergänzung. Jede bringt individuelle Ansätze, eine eigene Persönlichkeit und eine eigene Art mit, Yoga zu unterrichten. So konnten wir Yoga sehr facettenreich kennenlernen.
Stefanie: Du wohnst nicht in Wiesbaden. Wie konntest du zwischen den Ausbildungswochenenden weiterlernen?
Sabine: Für mich war der Online-Bereich sehr wertvoll. Dort wurden die unterschiedlichen Themen der Ausbildung mit Praxis- und Theorie-Videos noch einmal aufgegriffen. Ich konnte mir zum Beispiel abends etwas heraussuchen, wenn ich 15 Minuten Zeit hatte, und eine Meditation, Entspannung oder ein kurzes Praxisvideo machen. Auch im Skript konnte ich Dinge nachlesen.
Dazu kamen die Zoom-Meetings zwischen den Ausbildungswochenenden. So blieb auch in den vier Wochen dazwischen der Faden bestehen: Wir haben uns gesehen, konnten Fragen klären und gemeinsam kleine Übungssequenzen machen.
Stefanie: Was hat die Yogalehrerausbildung für dich als Mutter verändert?
Sabine: Vor der Ausbildung hatte ich nicht mehr diese intensive Yogapraxis, die früher für mich normal war. Durch die Ausbildung habe ich wieder intensiver zum Yoga gefunden. Die Herausforderungen sind während dieses Jahres bei uns zu Hause nicht weniger geworden, sondern eher mehr. Für mich waren die Ausbildung, die Ausbildungsgruppe und die regelmäßige Yogapraxis in dieser Zeit wie ein Anker.
Ich habe wieder gemerkt, wie gut mir Yoga wirklich tut. Ich bin mehr bei mir angekommen und habe mich wieder gefragt: Was tut mir gut? Was brauche ich, damit ich auch die Kraft für meine Familie und all die Herausforderungen habe? Ich erlebe meinen Körper wieder kraftvoller, habe weniger Rückenprobleme und bin insgesamt ruhiger und ausgeglichener geworden. Yoga hat mir wieder mehr Ruhe und Leichtigkeit zurückgebracht.
Stefanie: Und jetzt geht dein Ausbildungsweg weiter?
Sabine: Ich habe mich direkt entschieden, mit der + 300h Yoga Aufbau-Ausbildung weiterzumachen. Wir haben inzwischen auch als Familie verankert, dass das funktionieren kann. Und natürlich ist da der Wunsch, noch mehr von dem Yoga weiterzugeben, das mir selbst so guttut.
Ich möchte noch mehr in die Tiefe gehen. Dabei ist es schön zu wissen, dass ich diesen Weg in der Yogastern Akademie weitergehen kann, die Dozenten schon kenne und weiter begleitet werde.
Yogastern Podcast: Schau dir das komplette Interview an
Falls du dir das komplette Gespräch mit Sabine und mir ansehen möchtest, findest du diese Podcastfolge auch auf YouTube:
Der Ausbildungsweg in der Yogastern Akademie
Mit unserer 200h Yoga Basis-Ausbildung legst du über zwölf Monate die Basis für deinen Yogaweg. Du vertiefst deine eigene Praxis und beschäftigst dich unter anderem mit Asanas, Pranayama, Meditation, Anatomie und Yogaphilosophie. Gleichzeitig lernst und übst du, eigene Yogastunden sicher aufzubauen und anzuleiten.
Wenn du anschließend wie Sabine noch tiefer einsteigen möchtest, kannst du deinen Weg mit unserer +300h Yoga Aufbau-Ausbildung fortsetzen. Hier vertiefst du dein Wissen, entwickelst deinen eigenen Unterricht weiter und setzt individuelle Schwerpunkte. 150 Stunden bestehen aus festen Pflichtmodulen, weitere 150 Stunden kannst du passend zu deinen Interessen und deinem Zeitplan aus verschiedenen Wahlmodulen zusammenstellen.
Noch mehr Einblicke in die Yogastern Akademie
Du möchtest noch mehr darüber erfahren, wie andere Teilnehmerinnen ihre Ausbildung bei uns erlebt haben? Und du möchtest die Menschen kennenlernen, die dich auf deinem Ausbildungsweg in der Yogastern Akademie begleiten? Dann stöbere gerne mal in diesen Beiträgen und Podcastfolgen:
- Im Gespräch: Miriam Kliebisch über ihre Erfahrung in der 200h Yoga Ausbildung
- Deine Reise mit der 200h Yoga Ausbildung – Austausch mit Silke Schuster
- +300h Yoga Aufbau-Ausbildung – Austausch mit Silke Schuster
- Bhakti Yoga: Wie Mantren singen uns verbindet – Interview mit Kirbanu
Und vielleicht sehen wir uns ja schon bald bei uns in der Yogastern Akademie – darüber würde ich mich sehr freuen.
Herzensgrüße,
Deine Stefanie
Titelfoto: © Carolin Lages Fotografie
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