Eine 200h Yoga Ausbildung ist mehr als das Erlernen von Asanas. Viele Frauen kommen mit dem Wunsch, tiefer einzutauchen und merken schnell, dass sich dabei auch ihr Blick auf sich selbst verändert. In diesem Blogbeitrag spreche ich mit Miriam Kliebisch. Sie ist Hebamme und Yogalehrerin und hat die 200-Stunden-Yogalehrerinnen-Ausbildung an der Yogastern Akademie absolviert. Im Gespräch teilt sie offen, wie sie diese Zeit erlebt hat, was sie geprägt hat und wie ihr Weg nach der Ausbildung weitergeht.
Einblick in Miriams Weg zur Yogalehrerin
Ich freue mich sehr, dass du da bist, liebe Miriam. Du bist Hebamme und hast bei uns die 200h Yoga Ausbildung gemacht. Schön, dass du heute ein bisschen über deine Reise berichtest. Die Ausbildung geht ja insgesamt ein Jahr mit zwölf Wochenenden. Wie war deine persönliche Erfahrung?
Es war eine sehr besondere Zeit für mich. Die Gruppe bestand aus ganz wunderbare Frauen und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Jedes Wochenende war für mich wie eine kleine Auszeit. Obwohl es eine Ausbildung war, hat es sich auch wie ein kleiner Urlaub angefühlt – raus aus dem Alltag und ganz im Yoga sein.
Uns in der Yogastern Akademie ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem sowohl Lernen als auch persönliche Prozesse möglich sind. Hast du dich in diesem Rahmen gut begleitet gefühlt?
Ja, sehr. Alle Dozentinnen waren authentisch und haben Yoga auf ihre eigene Art gelebt. Ihr wart immer nah an uns dran und habt geschaut, was wir brauchen. Es war viel Fachwissen da, aber auch ganz viel Menschlichkeit. Für mich war es besonders, dass alles zusammenkam: Kopf, Verstand und Herz. Und was ich sehr wichtig fand: Wir wurden nicht in eine Form gedrückt. Wir durften unseren eigenen Weg finden.
Das ist auch genau die Idee – dass jede ihren eigenen Zugang entwickelt. Wie hast du die Gruppe erlebt?
Die Verbindung war von Anfang an da. Schon am ersten Wochenende hat man gemerkt, dass da etwas entsteht. Eine Teilnehmerin hat gesagt, sie hat zwölf neue Freundinnen gewonnen und so fühlt es sich auch an. Wir haben viel geteilt, auch persönliche Themen. Ein Jahr ist lang. Da passieren viele Dinge im Leben, auch schwierige. Und das hatte bei uns Raum.
Gerade in solchen Zeiten kann die Gemeinschaft in der Ausbildung auch Halt geben. Ging es dir auch so?
Ja. Ich hatte zum Beispiel eine längere Sehnenscheidenentzündung. Durch Yoga habe ich angefangen, anders darauf zu schauen. Ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht besser auf meine Grenzen achten darf. Das war für mich ein wichtiger Prozess. Ich habe verstanden, dass körperliche Themen auch mit inneren Themen verbunden sein können und konnte dadurch einiges für mich verändern.
Gab es Inhalte in der Yoga Ausbildung, die dich besonders geprägt haben?
Das Chakren-Wochenende hat mich sehr fasziniert. Meine ersten Yogastunden sind jetzt auch Chakra-Yoga-Stunden. Wir arbeiten uns von der Wurzel bis zur Krone. Aber auch die Anatomie war für mich sehr wertvoll. Ich komme aus dem medizinischen Bereich, aber ich habe trotzdem nochmal viel dazugelernt, vor allem in Verbindung mit der Praxis. Und das Mantra-Wochenende war ebenfalls etwas ganz Besonderes.
Du hast ja inzwischen angefangen zu unterrichten. Wie war dieser Schritt für dich?
Ich habe mir nach dem Abschluss bewusst Zeit genommen. Ich wollte erst spüren, was ich wirklich möchte und wie Yoga in mein Leben passt. Mittlerweile habe ich einen eigenen Kurs gestartet und plane eventuell einen zweiten. Mir ist wichtig, dass es nicht zu viel wird und dass ich meine Stunden gut vorbereiten kann. Gerade am Anfang braucht das Zeit. Und ich möchte mir Zeit geben, meinen eigenen Stil entwickeln.
Das ist ein sehr wichtiger Prozess. Es geht nicht darum, schnell alles umzusetzen, sondern den eigenen Weg zu finden. Vielen Dank, liebe Miriam, dass du deine Erfahrungen so offen geteilt hast.
Gespräch mit Miriam im Yogastern Podcast
Das komplette Gespräch mit Miriam kannst du übrigens auch im Yogastern Podcast hören und auf YouTube sogar ansehen. Hier geht es zur Podcastfolge:
Erfahre mehr über Miriam Kliebisch
Erfahre mehr über Miriam Kliebisch und ihre Angebote auf ihrer Website https://miriam-kliebisch.de/ oder verbinde dich mit ihr auf Instagram.
200h Yoga Ausbildung in der Yogastern Akademie
Hat dich das Gespräch neugierig auf die 200h Yoga Basis-Ausbildung gemacht? Mit dieser Ausbildung in der Yogastern Akademie legst du den Grundstein für deinen Weg als Yogalehrerin oder Yogalehrer: Du vertiefst deine eigene Praxis, baust fundiertes Wissen in Bereichen wie Philosophie, Anatomie, Pranayama und Meditation auf und entwickelst Schritt für Schritt deinen eigenen Zugang zum Unterrichten.
Über zwölf Monate begleiten wir dich, eingebettet in eine unterstützende Gemeinschaft, die Austausch und Wachstum ermöglicht. Am Ende hältst du ein international anerkanntes 200h-Zertifikat in den Händen – und hast eine klare Basis, um Yoga weiterzugeben. Hier erhältst du alle Informationen zur 200h Yoga Basis-Ausbildung.
Yoga als Weg, nicht als Ziel
Miriams Erfahrung zeigt, dass eine Yoga-Ausbildung weit über das Erlernen von Techniken hinausgeht. Du lernst fachliche Grundlagen, aber genauso wichtig ist das, was du über dich selbst erfährst. Die Gemeinschaft, die dich trägt. Die Fragen, die entstehen. Und der Raum, deinen eigenen Weg zu finden.
Wenn du darüber nachdenkst, tiefer in Yoga einzutauchen oder selbst zu unterrichten, kann genau das der Anfang sein.
Dann nimm Kontakt mit uns in der Yogastern Akademie auf. Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Yogaweg zu begleiten!
Von Herzen,
Deine Stefanie
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