Bhakti Yoga ist der Yoga der Hingabe, der Liebe und des Vertrauens. Eine wundervolle Art, diesen spirituellen Weg zu erfahren, ist das Singen von Mantren. In diesem inspirierenden Gespräch teilt die australische Musikerin, Mantra-Sängerin und Yogalehrerin Kirbanu ihre ganz persönliche Sicht auf Bhakti-Yoga und die transformative Kraft der Stimme. Gemeinsam mit Stefanie Weyrauch taucht sie in die Welt der Mantren ein und erzählt, wie Musik, Meditation und Hingabe uns mit uns selbst und anderen verbinden können.

Bhakti Yoga – Interview mit Kirbanu

Was bedeutet Bhakti Yoga für dich persönlich, Kirbanu?
Bhakti Yoga ist für mich der Weg der Liebe und Hingabe. Es bedeutet, durch den Alltag zu gehen und die Welt mit den Augen der Liebe zu betrachten. Das klingt einfach, ist es aber nicht immer – vor allem, wenn wir mit Herausforderungen oder Dingen konfrontiert sind, die uns nicht gefallen. Doch genau darin liegt die Praxis: auch in schwierigen Momenten Mitgefühl und Liebe zu kultivieren.

Wie bist du zu Bhakti Yoga gekommen?
Mit Anfang 20 habe ich täglich meditiert und das Universum um einen Lehrer gebeten, der mir den Weg der Liebe zeigt. Schließlich fand ich meinen Lehrer durch einen Traum. Über den Sufismus habe ich dann meinen eigenen Zugang zu Bhakti Yoga entdeckt. Es war kein geradliniger Weg, sondern eine schrittweise Entwicklung – doch immer mit dem inneren Wunsch, in Liebe, mit Liebe und durch Liebe zu leben.

Wie erlebst du Bhakti Yoga durch das Mantra-Singen?
Für mich ist das Singen von Mantren eine kraftvolle Praxis der Konzentration und Meditation. Es hilft mir, einen Zustand von Glückseligkeit, Freude und Freiheit zu erfahren. Wenn ich singe, spüre ich eine tiefe Verbindung zu mir selbst, zu anderen und zum Universum. Mantra-Praxis begleitet mich durch den Tag – nicht nur in meiner morgendlichen Meditation, sondern auch zwischendurch, um mich immer wieder nach innen auszurichten.

Wie würdest du deine Musik beschreiben?
Meine Musik hat sich über die Jahre verändert. Anfangs war sie Indie-Singer-Songwriter-Musik, dann Mantra-Musik, und heute würde ich sie als „Sacred Music“ oder „Bewusstseinsmusik“ bezeichnen. Es ist Musik, die Menschen berühren, stärken und mit etwas Größerem verbinden soll. Stilistisch hat sie Einflüsse aus Pop, Singer-Songwriter und Ambient. Wichtig ist mir, dass meine Lieder einfach mitzusingen sind, sodass Menschen durch das gemeinsame Singen eine tiefere Verbindung erfahren können.

Was passiert beim gemeinsamen Mantra-Singen?
Das gemeinsame Singen erschafft einen besonderen Raum. Ich sehe mich als Raumhalterin, die Menschen durch Musik und Stimme eine Möglichkeit gibt, sich selbst neu zu erfahren. In Konzerten oder bei „The Sound of Yin“ – einer Verbindung aus Yin Yoga und Mantra-Musik – entsteht oft eine tiefe Stille und Verbundenheit. Viele Teilnehmende berichten, dass sie nach solchen Erfahrungen gar nicht mehr aufstehen oder gehen wollen, weil etwas tief in ihnen berührt wurde.

Wie kann Mantra-Singen uns helfen, uns verbunden zu fühlen?
Die Stimme ist ein kraftvolles Werkzeug für Heilung, Transformation und Selbstentfaltung. Wenn wir singen, spüren wir den Klang in unserem Körper, in jeder Zelle. Unsere Stimme trägt unsere Emotionen, unsere Prägungen und unsere Intentionen. Durch bewusste Stimmarbeit können wir uns selbst besser wahrnehmen und Blockaden lösen. Gleichzeitig schafft das gemeinsame Singen eine tiefe Verbindung zwischen Menschen – wir atmen gemeinsam, schwingen im gleichen Rhythmus und erleben, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.

Komplettes Interview im Yogastern Podcast hören

Wenn dich dieses Gespräch inspiriert hat und du noch tiefer in die Welt des Bhakti Yoga und Mantrasingens eintauchen möchtest, dann hör dir das gesamte Interview mit Kirbanu im Yogastern Podcast an, zum Beispiel hier auf YouTube:

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Deine Stefanie

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